Klaus ist Hand-Made in Germany. Er ist kein billiges Plastik-Teil aus China, sondern solide und hochwertige Handwerks-Kunst. Er unterliegt EU-Qualitätsstandards und zahlt in Deutschland seine Steuern.
Klaus wird gerade in Stückzahl 1000 produziert. Du kaufst also eine limitierte Ausgabe, die sicher mal sehr viel Geld wert ist.
Die unverbindliche Preisempfehlung von 49,99€ wird zum Verkaufsstart direkt mal exklusiv nur für dich um 10€ auf nur 39.99€ gesenkt. Da muss man doch zuschlagen, oder? Klaus kauft man am besten bei Amazon. Hier ist dein Bestell-Link:
Verdammt ist das teuer - magst du denken. Ich erzähle dir mal, wo das Geld hingeht.
Klaus kostet 40€ im Verkauf, wenn wir mal den Fake-Rabatt abziehen 🙂. Davon gehen
- 7,60€ Mehrwertsteuer an Vater Staat
- 8€ an Amazon für den Versand, die Lagerung, die Bestell-Abwicklung etc.
- 1€ an die Produktion in Deutschland
- 12€ an Lieferanten der Bauteile
Das macht unterm Strich 11,40€ Vorsteuer-Gewinn
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Davon gehen ab:
- 4€ Unternehmenssteuern (35% Steuersatz für GmbHs)
- Verbleiben 7,40€ Gewinn nach Steuern
- 1,85€ Kapitalertragssteuern auf ausgeschüttete Gewinne der GmbH (25%)
Es bleiben 5,56€ Ertrag für mich als Unternehmer (14%) und 13,44€ bekommt der Staat (34%). Der Staat bekommt drei mal mehr als der Unternehmer.
Die Kohle geht also an den Staat, an Amazon und an meine Lieferanten.
Wer dir erzählt, man könne alle Probleme in Deutschland mit noch höheren Unternehmensabgaben lösen, der ist ein Idiot.
So gesehen ist es ein sozialstaats-rettender Akt, wenn du einen Kühlschrank-Klaus kaufst 🙂. Reich werden daran andere.